Umbauen

 

Der Bestand von älteren Liegenschaften bietet viele Möglichkeiten zu Veränderungen, erfordert aber auch Erfahrung und Fachkompetenz um abzuschätzen, welche Eingriffe und Kosten daraus resultieren. 

- Sie haben einen leeren Dachraum und möchten diesen Ausbauen

- Die Liegenschaft soll durch einen Anbau erweitert werden

- Die Aufteilung des Hauses oder der Wohnung entspricht nicht mehr ihren Bedürfnissen

- Sie möchten ihre Situation verändern und brauchen eine Beratung


Mit meiner langjährigen Erfahrung beim Planen und Bauen zusammen mit Fachplanern und Handwerkern setzen wir ihre Wünsche und Vorstellungen optimal um.


Sanierung EFH in Liestal

Planung und Ausführung 2020


Zentrumsnah und doch im Grünen liegt dieses Einfamilienhaus in Liestal, das nach dem Erstellungsjahr 1911 schon etliche Um- und Anbauarbeiten erlebt hat. Vor allem das Erdgeschoss und die kleinteilige Struktur im Dach wurde beim Umbau geöffnet, um so ohne Fassadeneingriffe grosszügigere und hellere Räume zu erhalten und neue Sichtkontakte zu schaffen. Die Sanitärräume wurden erneuert, jedoch mit Ausnahme der Toilette im Erdgeschoss am bestehenden Ort belassen.
Die Oberflächen und auch das Farbkonzept wurden so gewählt, dass die hohe Wertigkeit des Hauses sichtbar und trotz mehr Klarheit und vielen Erneuerungen die warme und wohnliche Atmosphäre erhalten blieb.

Umbau REFH in Basel

2019


Die neue Besitzerin eines Reiheneinfamilienhauses im Neubadquartier wollte das Haus zeitgemässen Wohnformen anpassen und grundsätzlich Bad, WC, Küche sowie alle Oberflächen inkl. Fenster erneuern. Küche und Essbereich wurden geöffnet, alle Sanitärbereiche am bestehenden Ort erneuert und die Isolation im ausgebauten Dachgeschoss den Anforderungen entsprechend verbessert.
Neue Eichenriemen Holzböden im Erd- und im Dachgeschoss vertragen sich gut mit dem aufgefrischten Pichpine Holzboden im 1. Obergeschoss. Die sehr dunkel gebeizte Holztreppe wurde zugunsten von mehr Licht und Leichtigkeit hell gestrichen. Einzelne Wände setzen farbige Akzente zu der eher feinfarbigen neuen Küche in Mint und der weissen Grundstruktur.
Das Haus wirkt nun heller und grosszügiger und bietet zusammen mit dem schönen und neugestalteten Garten idealer Wohn- und Lebensraum für viele weitere Jahre.

Maiensäss im Valsot 

Projekt und Baueingabe 2018/2019 Atelier für Raumfragen,
Ausführung und Detailgestaltung 2019/2020 Bauherrschaft


Das Maiensäss hoch über dem Dorf Ramosch ist seit vielen Jahren im Besitz derselben Familie und war etliche Jahre vermietet. Nachdem Probleme mit Hangwasser bauliche Massnahmen an Boden und Wand erforderten wurde entschieden, eine mögliche Vergrösserung des Wohnteils sowie weitere bauliche Verbesserungen in Angriff zu nehmen.
Die zu grosse Treppe wurde durch eine kleinere Metall-Holz Wendeltreppe ersetzt um einerseits mehr Platz im Obergeschoss für zusätzliche Schlafplätze zu erhalten und anderseits den Wohnbereich im Erdgeschoss grosszügiger gestalten zu können. Zudem konnte so ein neuer Zugang zu einem Seitenteil des Stalles geschaffen werden, in dem nun eine Komposttoilette und ein Lavabo eingebaut sind.
Holz ist durchwegs das bevorzugt verwendete Bau-Material bei Boden und Wänden, die Küchenfronten sind mit Linoleum belegt, der neue Holzkochherd kann auch zum Heizen genutzt werden. Einzelne breite Öffnungen in der Fassade zwischen der massiven Holzkonstruktion sind nun von Innen verglast und schaffen so mehr Licht und Ausblicke in die umliegende schöne Landschaft.
Ein neuer Brunnen vor dem Haus besticht durch seine Einfachheit und erinnert an einen alten Zuber, in dem auch gebadet werden kann. 


Oetlingerstrasse

2019

Ausgangslage für den Estrichausbau war der Wunsch nach einem hellen und sonnigen Aussenraum, der bisher mit einem kleinen, vierseitig ummauerten Hof im Erdgeschoss nicht gegeben war. Die in der Schutzzone stehende Liegenschaft liess allerdings wenig Spielraum zu. Trotzdem konnte eine grosszügig wirkende Dachterrasse realisiert werden, die sich im rückwärtigen Bereich mit einer Glasschiebefaltfront abtrennen lässt, sei es zum Sitzen für kühlere Tage oder als Wintergarten für Pflanzen in der kalten Jahreszeit. Der ehemalige Estrichraum bietet 60m2 Nutzfläche und wirkt trotz Dachschrägen luftig und hell. Der schlichte Cheminée-Ofen setzt einen zusätzlichen Pluspunkt, so dass schlussendlich nicht nur die Dachterrasse sondern auch der neu dazu gewonnen Raum ganzjährig einen grossen Gewinn für die Bewohner darstellt.

Niederholzstrasse

2017/2018

Das stilvolle, freistehende Einfamilienhaus wurde in den letzten Jahren nur bruchstückhaft erneuert. Ein Besitzerwechsel bot die Möglichkeit für eine behutsame Renovation. Durch neue Bodenbeläge, Malerarbeiten und eine Neugestaltung der Sanitärräume konnte im Haus wieder mehr Atmosphäre geschaffen werden.

Arabienstrasse

2015/2016 (in Zusammenarbeit mit dem Büro massvoll)

Von Aussen sind mit Ausnahme der neuen Fenster kaum Veränderungen sichtbar. Innen wurde das EFH von 1952 geöffnet und der Wohnraum mit einem Anbau gegen Süd-Osten grosszügig erweitert.
Die Holzfassade vom Anbau setzt einen klaren Kontrast zum bestehenden verputzen Haus. Eine Glasfront mit Schiebetüren öffnet das Gebäude gegen die Sonne und den Garten. Dachflächenfenster bringen mehr Licht in die Zimmer vom Obergeschoss. Die Nasszellen sowie die Küche wurden am bisherigen Ort komplett erneuert. 

Gundeldingerrain

2011/2012 (im baubüro insitu AG)

Das Doppelwohnhaus wurde 1963 vom Rudolf Christ erbaut und ist Teil einer ganzen Siedlung. Der bestehende Grundriss wurde im Erdgeschoss geöffnet um so mehr Transparenz und Offenheit zu schaffen. Im Obergeschoss wurden die seitlichen Estriche in die Schlafräume integriert. Durch den Raumgewinn konnte ein zusätzlicher Duschraum zum Elternschlafzimmer eingefügt werden. Eine Treppe führt neu weiter ins Dachgeschoss. Der neue, in Holz vorgefertigte, Anbau setzt einen farbigen Kontrast. Als Büro geplant kann er später auch als Einliegerwohnung genutzt werden.

Jurastrasse

(2010/2011 im baubüro insitu ag)

Die beiden 1896 erbauten Gebäude waren ohne Zentralheizung und Badezimmer, dafür mit guter Originalsubstanz. Vorder- und Hinterhaus sollten mit Wohnungen und einem Gemeinschaftsteil im EG für gemeinsames Wohnen im Alter umgebaut werden. Deshalb wurde beim dreigeschossigen Vorderhaus ein Lift angebaut. Die innere Struktur der Gebäude und alle noch brauchbaren Teile wurden möglichst übernommen, so blieb auch das Flair der Stadthäuser mit Stuckaturen und alten Holzböden erhalten. Die Wohnungen im Hinterhaus sind mit einem Balkonanbau erweitert worden. 

St. Alban-Rheinweg

(2004/2005)

Ein Dachraum an bester Lage mit Sicht auf den Rhein wurde neu als Wohnung ausgebaut. Mit dem Einbau einer Galerie aus Holzelementen konnte zusätzlicher Raum zum Schlafen und für das Badezimmer gewonnen werden. Die Fensterfront gegen Süden und eine grosse Terrasse bringen zusätzliche Wohnqualität.
Durch den offenen Grundriss entsteht Transparenz und Weite und nur die bestehenden bemalten Holzstützen erinnern noch an den alten Dachraum.